Der Kantonspolizei Solothurn ist es in der Nacht auf Freitag, 4. September 2026, in Derendingen gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Er steht in Verdacht, einen Einbruchdiebstahl in eine Pizzeria begangen zu haben, und wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Betrüger verschicken E-Mails im Namen der HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG und werben mit einem angeblich exklusiven Angebot für eine „Breezi Pro“-Klimaanlage.
Der Link führt über eine angebliche Kundenumfrage zu einem gefälschten Onlineshop, der persönliche Angaben und Kreditkartendaten verlangt. Ähnliche Fälle mit gefälschten Umfragen und vermeintlichen Belohnungen sind bereits im Namen anderer Schweizer Unternehmen aufgetreten.
Betrüger missbrauchen den Namen und das Erscheinungsbild der METANET AG für eine Phishing-Kampagne.
Ziel ist es, an Kreditkartendaten und Sicherheitscodes zu gelangen.
In Langendorf ist es der Kantonspolizei Solothurn am Montagnachmittag gelungen, einen 19-jährigen Ukrainer im Zusammenhang mit einem versuchten Telefonbetrug anzuhalten.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Kriminelle kopieren den Internetauftritt der SBB bis ins kleinste Detail und simulieren einen glaubwürdigen Billetkauf.
Wer seine Daten preisgibt, riskiert, in die Falle zu tappen.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
In der Unterführung des Bahnhofs Olten ist es am Samstagabend, 15. August, zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurde ein Mann von zwei Männern angegriffen und verletzt. Die Polizei konnte die beiden mutmasslichen Täter anhalten und vorläufig festnehmen.
In Bättwil konnte die Kantonspolizei Solothurn am Samstagmorgen, 15. August 2026, zwei mutmassliche Einbrecher anhalten.
Die Männer stehen im Verdacht, einen Einbruchdiebstahl in ein Gartenhaus begangen zu haben, und wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Der interkantonale Vergleich ist unmissverständlich!
Mit einer Polizeidichte von aktuell rund 157 Polizistinnen und Polizisten pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt Solothurn unter dem schweizerischen Durchschnitt und im hinteren Drittel der Kantone.
Am Samstagnachmittag, 8. August 2026, nahmen mehrere Polizeipatrouillen auf der Autobahn A2 bei Egerkingen die Nachfahrt hinter einem gestohlenen Auto auf.
Diese führte von der A2 auf die A1 bis nach Solothurn, wo das Auto die Autobahn verliess. In Biberist konnte das Fahrzeug schliesslich angehalten und die drei Insassen für weitere Ermittlungen festgenommen werden.
Eine E-Mail imitiert eine WhatsApp-Benachrichtigung und nutzt den bekannten „Hallo Mama“-Betrug, um Personen in einen WhatsApp-Chat mit den Betrügern zu locken, in dem eine Notsituation fingiert wird.
Die Betrüger versuchen, mit einer täuschend echten E-Mail Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zu einer Geldüberweisung zu bewegen.
An der Schöngrünstrasse in Solothurn hat ein Mann am Mittwochnachmittag, 29. Juli 2026, im Bereich des Ökonomiegebäudes des Bürgerspitals Solothurn aus noch zu klärenden Gründen drei Personen angegriffen.
Eine Person wurde dabei schwer, zwei weitere wurden leicht verletzt. Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.
Mit einer angeblich notwendigen Erneuerung des SEPA-Zahlungsmandats versuchen Cyberkriminelle, Klarna-Nutzende auf eine gefälschte Login-Seite zu locken.
Ziel ist es, Daten abzugreifen, um Zugriff auf das Klarna-Konto zu erhalten und darüber unberechtigte Transaktionen auszulösen.
Eine E-Mail im Namen von MediaMarkt verspricht nach der Teilnahme an einer Umfrage einen angeblichen Rabatt von 50 Prozent auf eine tragbare Klimaanlage.
Tatsächlich führt die Aktion zu einem gefälschten Onlineshop.
Im digitalen Raum werden heute zahlreiche unterschiedliche Straftaten begangen. Dabei ist es nicht einfach, den Überblick über die verschiedenen Phänomene zu behalten.
Dieser Beitrag dient als Orientierung zu den häufigsten Cyberphänomenen.